• Thomas Schötz

Der Mensch und seine Gesichter.

Aktualisiert: 15. Dez. 2021

Die neue Welt oder mein erstes Projekt.

Ich suche Menschen für eine längere oder auch für eine kürzere Zusammenarbeit. Es kommt halt darauf an wie man sich versteht und ob man in Bezug auf die Fotografie auf einer Welle ist oder halt nicht.


Ich sehe die Bilder dabei übergeordnet in einer Art „Ausstellung“, bei der ich unterschiedliche Menschentypen nebeneinander darstelle.


Dazu suche ich suche verschiedene Menschen die bereit sind sich Akt fotografieren zu lassen.


Akt? Ja "Akt" aber eben nicht "Nackt"!


In der heutigen Zeit wird der Mensch recht oberflächlich betrachtet.


Aber er betrachtet sich auch meist selbst do. So lassen wir uns von Äußerlichkeiten wie Klamotten, MakeUp aber auch vom Kontext der Umgebung blenden. Den eigentlichen Menschen dahinter sehen wir nicht. Manchmal ist das auch unser erklärtes Ziel. Es soll keiner sehen wie es mir geht oder das ich gerade nicht glücklich bin.


Ich möchte den Menschen so zeigen wie er ist. Wie er jetzt ist. Wie es ihm gerade geht und was er denkt. Nichts soll dabei vom Mensch ablenken. Daher Akt.


Ich möchte Bilder schaffen die nicht den typischen femininen Ausdruck haben. Also

nicht schöne Frauen oder Männer einfach Nackt zeigen. Keine starken Menschen oder Persönlichkeiten in einer besonderen Pose, wie Newton.


Auch soll die Nacktheit im Ausdruck des Menschen keine Rolle spielen. Sie selbst nimmt dem Gegenüber nur die Möglichkeit des Versteckens und des Ablenkens. Im Übrigen ist mit "Gegenüber" zum einen das Model aber auch der Betrachter gemeint.


Auch soll kein Schmuck oder sonstiges vom Wesen des Menschen ablenken. Ich möchte wirklich nur die Person selbst fotografieren. Sie steht voll im Mittelpunkt. Nichts weiter.


Dabei sei gesagt, dass in Dinge die den Menschen ausmachen z.B. Tattoos oder Körperschmuck zum Menschen gehören und somit nicht als Ablenkung gelten, sondern ehr als Ausrufezeichen.


Das Set wäre ein cleaner Weißer Raum (Atelier) oder mit Kunstlicht mit einer Betonwand (bei mir zu Hause). Allenfalls mit einem Sessel oder Stuhl bestückt. Mehr nicht.


Es sollen Aussagekräftige aber gleichzeitig sehr leise Portraitaufnahmen entstehen. Das leise bezieht sich nicht auf die Musik die beim Shooting läuft. 😊


Hier mal eine Playlist die sich regelmäßig ändert.

Das ist natürlich nur ein Beispiel für die Musik. Ohne geht es aber nicht.








Keine klassischen Portraits


Portrait im klassischen Sinne meine ich dabei nicht. Hier ist der Bezug eher auf „Menschenbild“ zu sehen. Es soll auch nicht statisch bleiben. Hier ist der zweite Aspekt des Projektes entscheidend.


Wenn wir uns gegenüber Fremden zeigen, sieht dieser meist nur einen kleinen Augenblick. Wie sieht es aber dahinter aus? Der Zweite oder gar dritte Augenblick.


Hierzu kann ich mir vorstellen, dass das Model in der z.B. Bewegung oder auch im Possing mehr von sich selbst offenbart. Hier ist es aber wichtig, dass es natürlich ist. Alles passiert von sich aus. Dazu schaffe ich einen Raum aus Musik und Licht (ggf. mit Projektion wobei, dass nur im Dunkeln ginge und ein anderes Shooting wäre) in dem das Model sich ausdrücken kann aber eben nicht muss.


Wäre das etwas für dich? Dann melde dich.


Thomas


Hier einige Bilder des Ateliers.


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